Jörg Nassler

Jörg Nassler hat unserem Künstlerfragebogen besonders ausführlich beantwortet:
Equipment: Acoustic Cube 2/3, AG 8 Monitor, Cheeky D., CX8/2, AS 360D, AS 281, AK 15+
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Wann hast du Dein AER Produkt das erste Mal verwendet?

Als eine Art neugieriger Dauertester benutze ich seit 1992 AER Material. Zu allererst den Acoustic Cube, erst die 2er danach die 3er Serie, die eine enorme klangliche Weiterentwicklung mitbrachte. Im Studio spiele ich selbst fretless Bass darüber ein und der dann per mic abgenommene Sound ist genial. Ich mag das flexible „Zwiebelprinzip“ und habe daher alle möglichen Erweiterungen im Tour betrieb und je nach Besetzung und Größenordnung ausprobiert. Quasi 22 Jahre auf Bühnen aller Art, im Regen, im Dreck und auf Buckelpisten transportiert und kein einziger Ausfall. Das nenne ich nachhaltig gebaut! Für kleine Räume reicht der Miniwürfel vollwertig aus. Die passive Subbass Box erweiterte das Klangspektrum noch und letztendlich ist der Cube auch mit anderen Komponenten kombinierbar (AS 360 D- Aktiver Subbass, oder stereo zur PA mit 2x As 360D + 2 CX8/2) AG 8 Aktivmonitore ergänzen das Set. Die CX8/2 Top Teile reichen in kleinen Klubs als „fullrange“ PA schon aus. Ebenso universell einsetzbar sind die AS 281 Aktiv Boxen. Entweder ebenso als kleine eigenständige PA oder als „Edelmonitor“. Auch hier kann man bei Bedarf erweitern.

Von allen Pickup Systemen für Akustikgitarren habe ich wahrscheinlich gute 85% selbst ausprobiert, immer auf der Suche nach dem optimalen Klang. Das Spagat zwischen Mikrofonabnahme und Piezo ist mit dem AK 15+ bestens gelungen. Einfach zu installieren, kein klangverändernder oder klappernder Schnickschnack in der Gitarre und optisch nicht zu sehen. Ich mag vor allem den Mikrofonanteil für perkussive Klopferei und authentischen Sound und habe extrem selten Feedback Probleme damit gehabt.
Den Cheeky D als E Gitarren amp halte ich für sehr gelungen und flexibel. Alles intuitiv zu bedienen und auch hier das Quäntchen besondere Ideen, samt aller denkbaren Routingmöglichkeiten. In der Bigband und open air macht dieser kleine Kasten eine hervorragende Arbeit und Figur.

Warum hast du dich für diese AER Produkte entschieden?

Wer nach dem ersten Eigenbau-Seifenkistl einmal Mercedes probieren durfte, will nix anderes mehr und das aus gutem Grund. Ich fahre übrigens mit einen 20 Jahre alten Bulli auf Tour, aber dafür komplett AER beschallt.

Hast du bereits besonders positive Rückmeldungen bezüglich des Klangs  deines Produktes bekommen?

Ein klein wenig konnte ich den Machern dieser absolut zuverlässigen und auf den Punkt gebrachten Verstärkern insofern zurückgeben, dass eine ganze Reihe von Kollegen sich nach Konzerten von mir zunächst beraten und dann infizieren ließen und nun ebenso stolze Acoustic People sind. Die hätten wohl nicht nachgefragt, wenn der Sound unterirdisch gewesen wäre…
Selten hat man mal die direkte A-B Vergleichsmöglichkeit auf einer Bühne, aber fast immer sind wir mit einem dezenten genüsslichen Lächeln von der Bühne geschritten. AER ist Referenzklasse mit vielen seiner Produkte.

Erzähle uns eine kleine Anekdote aus deinem Musikeralltag, die du mit deinem AER Produkt verbindest.

Tontechniker und vor allem Menschen, die sich für solche halten sind recht oft eine coole, mit Weisheit überfrachtete Spezies. Bei einem akustisch überschaubaren Open Air Konzert unsere Trios LIAISONG xL (Akk. Gitarren mit Subbasseffekt/Drums/3x Gesang) stellten wir unsere zwei AS 360D + die wirklich kleinen Top Teile CX8/2 auf die Bühne und schon kam die cool formulierte Frage: „Soll ich mal was zum Verstärken ran holen?“ – wir: „Nö lass mal, das reicht uns völlig.“ AG 8 als Monis davor, jede Menge empfindlicher, aber eben guter Mics und Holzgitarren. Kleiner feiner Mixer auf der Bühne und alles in 6 Minuten verkabelt. Das überstieg wohl die Vorstellungskraft, der Weisen. Als der Soundcheck (nach einer Woche Tour im stets selben Set) fast sofort mit kompletter Besetzung abging und ob der guten Akustik im Areal auch schnell klar wurde, es klingt ziemlich perfekt, da sahen wir die Weisen ganz zufällig rauchend und ohne klares Ziel hinter unsere Boxen schlendern und angestrengt die technischen Daten studieren. Als dann noch mein Gitarrensubbass dazu kam und richtig Schub zusammen mit der Bass drum zu spüren war, folgte ein Daumen nach oben und eine obercoole zustimmende Geste. Die Jungs hatten nun frei an dem Tag und das brachte uns zwei Freibier und einige Fragen zu der Firma AER ein. Es wurde ein toller warmer Sommerabend unter freiem Himmel.

Tags: AER, Acousticube, AK15
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